Der Umbau auf LPG Autogas


Eine echte Alternative bei steigenden Kraftstoffpreisen ist die Umrüstung des Autos, das ist aber nur beim Benziner möglich, auf Autogas. Nach einem solchen Umbau wird das Auto bivalent betrieben, das heißt, es kann wahlweise mit Autogas oder Benzin gefahren werden.

Autogas ist momentan die preiswertere Alternative, da es nach dem Energiesteuergesetz bis 2018 günstiger besteuert wird als Benzin. Die Versorgung mit Benzin ist auf der anderen Seite wesentlich engmaschiger als das Netz der Autogas- Tankstellen. Benzin bleibt also immer als Reserve für den Notfall. Derzeit kommen monatlich neue Tankmöglichkeiten dazu. Benzin und Autogas lassen sich jedoch nur bedingt miteinander vergleichen. Einerseits hat das Autogas einen etwas höheren Brennwert als die Otto- Kraftstoffe, das würde den Verbrauch bei gleicher Leistung erst einmal senken. Andererseits ist die Dichte von Autogas geringer, als die beim Benzin. Deshalb muss mehr Gas in den Verbrennungsraum einströmen, um die gewohnte Leistung des Fahrzeuges abzurufen. Deshalb ist der Autogas-Verbrauch etwa 15 bis 25 % höher als beim regulären Benzin-Betriebs. Der Autogas-Verbrauch hängt aber auch von der eingebauten Anlage und ganz wesentlich vom Fahrstil ab. Dieser Mehrverbrauch wird aber durch den Gaspreis, der etwa 40 Prozent unter dem Benzinpreis liegt, kompensiert.

Jetzt heißt es also, ganz genau zu kalkulieren. Es ist eine einfache Rechnung, aber welchem Zeitpunkt sich eine Autogasanlage trotz höherem Verbrauch amortisiert hat.