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Der Vergleich zwischen LPG Autogas und Erdgas |
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Vergleich Erdgas und Autogas
Der Anstieg der Spritpreise kann durch die Reduzierung des Konsums kaum kompensiert werden. Eine Alternative bietet das Ausrüsten von Benzinfahrzeugen mit
einer zusätzlichen Autogas- oder Erdgas-Anlage.
Autogas oder Flüssiggas, im Fachjargon LPG, setzt sich aus Propan und Butan zusammen. Erdgas, CNG, dagegen besteht zu rund 85 bis annähernd 100 Prozent aus
Methan. Die gegenüber dem Benzin höhere Oktanzahl belegt die guten Verbrennungseigenschaften von Gas. Dadurch werden der CO2-Ausstoß und manchmal auch der
Verbrauch reduziert.
Die Wahl zwischen Autogas oder Erdgas ist vor allem eine Frage nach dem Zeitpunkt des Einbaus. Da Erdgas mit einem Druck von rund 200 Bar
im Tank gelagert wird, ist der Einbau aufwändiger und entsprechend teurer. Durchgesetzt hat sich CNG bei Einbau ab Werk. Ein kleiner Zusatztank reicht für
200 bis 500 km.
Autogas wird bereits seit den 1970er Jahren bevorzugt bei größeren Fahrzeugen nachgerüstet. Es wird flüssig bei -40 Grad Celsius getankt. Vorsicht bei der
Berührung der Zapfpistole! Im Tank liegt der Druck bei acht Bar. Wegen der Ausdehnung bei Erwärmung beträgt das Nettotankvolumen lediglich 80 Prozent des
Bruttotankvolumens. Der Nachrüstaufwand ist geringer, die Tanks können größer ausfallen.
Die Verbreitung der Erdgas- und Autogas-Tankstellen ist mittlerweile annähernd flächendeckend. Zum Betanken von Autogasfahrzeugen sind international drei
verschiedene Anschlusssysteme im Umlauf, die mittels Adaptern kompatibel sind. Der Tankvorgang ist nicht anders als bei Benzin oder Diesel, ausgenommen,
dass die Zapfpistole beim Gas per Verschluss fest mit dem Tankstutzen verbunden werden muss. Beim Lösen dieser Verbindung kann es zu einem ungefährlichen
Druckentweichen kommen, das Anfänger schon mal erschrickt.
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